Ein Tag wie jeder Tag zu jener Zeit.
Doch wie war jeder Tag? Und wann war Jene Zeit?
Wie jeder Tag waren die Tage, als sich ein paar Suchende in die kleine Kneipe des Wirtes der Bukowski und Kinski verehrte, im Herzen des Dorfes das so gerne Stadt wäre, verirrten.
Es war alles ziemlich einfach in jener Zeit. Es gab fast keine Überraschungen, weil sich - außer denen die immer da waren - niemand herein traute in die kleine Kneipe, in die selbst an sonnigen Tagen kein natürliches Licht fiel. Es gab auch keine sonnigen Tage zu jener Zeit.
Da war der Bereich links vom Eingang in Thekennähe, wo an einem wackligen Tisch die Leute saßen, die schon am ersten Tag - und wahrscheinlich auch schon vorher - dort gesessen haben und nicht nachdachten über das „Warum?“. Wenn sie darüber nachgedacht hätten, säßen sie vermutlich woanders. Etwas weiter hinten - auch links und in Thekennähe - um einen wackligen runden Tisch stehend oder auf Barhockern kauernd, fand sich vor Allem an Donnerstagen und Samstagen eine vom Aussterben bedrohte Spezies, die eine ebensolche Musik bevorzugte. Die dazu den Kopf schüttelnd Lederhosen trug, aus viel zu großen Krügen viel zu viel und viel mehr trank, als wie zum Überleben notwendig und empfehlenswert, unverständlich Laute abgab und sich auch sonst kaum von einer überwiegend im Süden des Vaterlandes vorkommenden Spezies mit ähnlichen Merkmalen unterschied.
Nicht weit davon entfernt, lehnte an dem einzigen nicht wackelnden - weil an der Wand befestigten - Tisch, ein einzelner Besucher, meistens zu späterer Stunde, der sich zu Beginn seiner Hofhaltung die Zunge und den Magen mit Hochprozentigem betäubte, um nicht eingestehen zu müssen, wie übel ihm war von dem Fraß, den er wieder und wieder in dem benachbarten Schnellimbiss zu sich nahm.